Binäre Optionen und Gebühren

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Gebühren sind allgegenwärtig, die Banken verlangen Gebühren für die Führung des Kontos, die GEZ verlangt Gebühren für das mehr oder weniger gute Fernsehprogramm und selbst wer sich ein Buch in der Leihbücherei vor Ort leiht, der muss Gebühren zahlen. Aber wie sieht es mit den Gebühren im Handel mit binären Optionen aus? Werden überhaupt Gebühren erhoben und wenn ja, wie hoch sind diese Kosten?

 

Binäre Optionen Kosten und Gebühren:

  • Keine direkten Kosten für den Handel
  • Gebühren bei Ein- und Auszahlungen
  • Transaktionsgebühren
  • Gebühren bei Inaktivität

 

Verdienen Broker an Gebühren?

Wer sich im Handel mit binären Optionen auskennt, der weiß auch, dass es nur ganz wenige Broker gibt, die Gebühren verlangen. Anders sieht es im Handel mit CFDs aus, denn hier ist es üblich, dass Broker Gebühren verlangen. Sie verdienen an diesen Gebühren und zusätzlich an den Spreads. Bei Brokern für binäre Optionen ist das nicht der Fall.

 

BDSwiss Plattform

 

Vielen Tradern stellt sich damit aber die Frage: Woran verdienen Broker, die den Handel mit binären Optionen anbieten? Ganz einfach, sie verdienen ihr Geld in erster Linie mit den Differenzen zwischen Einzahlungen und den Ausschüttungen der Gewinne. Das ist zum Beispiel immer dann der Fall, wenn Trader gewinnen, wenn sie „im Geld sind“, aber auch dann, wenn sie verlieren und damit „aus dem Geld“ sind. Bei einigen Brokern wird ein Gewinn von 80% angeboten, für den Trader steht dann ein Verlust von 90% gegenüber, wenn der Broker eine Verlustabsicherung anbietet. Die 10% zwischen diesen beiden Angeboten sind der Verdienst des Brokers, er verdient mit dem Geschäft seiner Trader. Erfolgreiche Broker müssen also sehr genau kalkulieren, wenn sie Geld verdienen wollen.

 

Die Auszahlungsgebühren

Auch wenn nicht alle Broker Gebühren verlangen, einige tun es doch. Da gibt es zum Beispiel die Auszahlungsgebühren, die immer dann fällig werden, wenn der Trader Geld von seinem Trading Konto auf sein normales Bankkonto überweisen möchte. Broker, die eine Auszahlungsgebühr verlangen, bieten ihren Kunden in diesem Zusammenhang aber auch kleine Extras an.

 

So ist beispielsweise nur eine Abbuchung im Monat kostenlos, für jede weitere Auszahlung müssen dann Gebühren bezahlt werden. Bei anderen spielt die Anzahl der Auszahlungen eine Rolle und Trader, die viele Kontobewegungen haben, werden entsprechend häufiger zur Kasse gebeten.

 

Die Inaktivitätsgebühr

Jeder Broker möchte Geld verdienen und das kann immer nur dann geschehen, wenn der Trader auch aktiv am Handel mit binären Optionen teilnimmt. Das ist natürlich nicht bei jedem Trader der Fall, einige lassen den Handel für Wochen oder sogar für Monate ruhen, weil sie vielleicht nicht die nötigen Mittel haben. Immer wenn das der Fall ist, dann gibt es Broker, die eine sogenannte Inaktivitätsgebühr verlangen.

 

Diese Gebühr wird berechnet, wenn ein Trader sein Konto längere Zeit nicht nutzt. Wie hoch diese Gebühren sind, das ist von Broker zu Broker verschieden. Wer als Einsteiger im Handel mit binären Optionen auf der Suche nach dem persönlich passenden Broker ist, der ist immer gut beraten, die AGBs sehr genau zu lesen, denn nur dort steht, ob der Broker eine Inaktivitätsgebühr verlangt oder nicht.

 

Alle Trader, die hingegen oft und viel handeln, die können sich freuen, denn für sie fallen keine Inaktivitätsgebühren an.

 

Gibt es Ordergebühren?

Alle, die schon Erfahrungen im Handel mit Aktien haben, wissen, dass es eine Ordergebühr gibt. Das heißt, jedes Mal, wenn ein Trader eine Transaktion durchführt, eine Aktie kauft oder verkauft, dann fallen Gebühren an. Aber wie sieht es im Handel mit binären Optionen aus? Hier werden Optionen gehandelt, aber anders als im Aktienhandel gibt es keine direkten Kosten für den Trader und damit auch keine Ordergebühren.

 

Auch Depotkosten, wie sie im Aktienhandel üblich sind, gibt es beim Handel mit binären Optionen nicht. Der Trader hat bei seinem Broker zwar ein Konto, aber der Broker berechnet für dieses Konto keine Gebühren.